versandkostenfreier Versand in Deutschland ab 60 EUR

Es gibt gute Runden, es gibt Traumrunden – und dann gibt es das, was Lauren Coughlin am 26. September bei der Walmart NW Arkansas Championship abgeliefert hat. Die Amerikanerin eröffnete ihre zweite Runde im Pinnacle Country Club mit neun Birdies in Serie und spielte ihre ersten neun Löcher in 26 Schlägen. Beides hatte es in der Geschichte der LPGA Tour noch nie gegeben.

Neun Löcher, neun Birdies, 26 Schläge

Laut Golf Channel ist Coughlin die erste Spielerin der LPGA-Historie, die eine Runde mit neun Birdies in Folge eröffnet hat – und ihre 26 auf den ersten neun Löchern sind die niedrigste Neun-Loch-Zahl, die je auf der Tour notiert wurde. Coughlin startete ihre Runde auf der 10, birdiete das Par 4 zum Auftakt und ließ bis zur Halbzeit schlicht kein einziges Par zu. Den Schlussakkord setzte sie am Par-5-Loch 18, wo sie ein Wedge auf rund einen Meter stellte und zum neunten Birdie in Serie einlochte.

Und dann? Wurde es fast schon ironisch normal. Laut Sky Sports gelang Coughlin auf den zweiten neun Löchern nur noch ein einziges Birdie, zum Abschluss reihte sie sechs Pars aneinander – am Ende stand eine 61, die beste Runde ihrer Karriere. Dass sich eine 61 nach „liegengelassen“ anfühlen kann, sagt alles über diese Front Nine.

Warum dieser Rekord so verrückt ist

Birdie-Serien gibt es auf den Profitouren immer wieder – aber der Start einer Runde ist ein besonderes Biest. Kein Rhythmus, kalte Muskeln, und jedes Loch weiß: Ein einziges verschobenes Putt-Fenster beendet die Serie. Neun von neun Löchern unter Par zu spielen heißt, neun Mal in Folge Grün getroffen, Distanzkontrolle geliefert und den Putt gemacht zu haben. Genau deshalb hatte diese Marke seit Gründung der LPGA Tour Bestand – bis Coughlin kam.

Dazu kommt die Kopfsache. Spätestens ab dem sechsten oder siebten Birdie weiß jede Spielerin, dass gerade etwas Historisches passiert – die Scorer tuscheln, die Zuschauer zücken die Handys, und der Puls zieht an. Genau in diesem Moment ein Wedge auf einen Meter zu stellen, wie Coughlin es an der 18 getan hat, trennt eine heiße Phase von einem Rekord. Dass sie die Serie ausgerechnet auf einem Par 5 vollendete, wo Lage zwei und drei stimmen müssen, macht die Sache nur noch eindrucksvoller.

Der Sieg ging trotzdem an Yuna Nishimura

Das Kuriose an diesem Wochenende: Die Rekordfrau gewann das Turnier nicht. Den Titel bei dem über 54 Löcher gespielten Event holte sich die Japanerin Yuna Nishimura, die von der ersten bis zur letzten Runde führte und am 27. September mit einer abschließenden 66 auf insgesamt 21 unter Par (192 Schläge) kam. Laut ESPN gewann die 26-Jährige mit fünf Schlägen Vorsprung und feierte ihren ersten Sieg auf der LPGA Tour. Dahinter teilten sich ihre Landsfrau Aki Iwai, die eine fehlerfreie 62 aufs Tableau legte, Chanettee Wannasaen und In Gee Chun den zweiten Platz.

Pinnacle Country Club präsentierte sich damit als das, was er auf der LPGA seit Jahren ist: eine Birdie-Wiese, auf der Angriff belohnt wird. 21 unter Par über drei Runden als Siegerscore, eine 61 und eine 62 im Feld – wer hier über Par spielt, schaut am Wochenende zu.

Was du aus Coughlins Serie mitnehmen kannst

Natürlich wirst du (und werden wir) nie neun Birdies in Serie spielen. Aber das Muster hinter Coughlins Lauf ist auch für Amateure Gold wert: Ihre Serie lebte nicht von eingelochten Monsterputts, sondern von Annäherungen, die immer wieder in Tap-in-Nähe landeten – wie das Wedge auf einen Meter an der 18. Kurze Birdieputts sind der Unterschied zwischen einer guten und einer historischen Runde. Distanzkontrolle mit den Wedges schlägt Länge vom Tee, an jedem einzelnen Tag.

Drei Dinge kannst du dir konkret abschauen. Erstens: Übe deine Wedge-Distanzen mit System – wer seine 60, 80 und 100 Meter auf fünf Meter genau kennt, produziert automatisch mehr kurze Putts. Zweitens: Nimm Birdiechancen an, wenn sie sich bieten, statt reflexhaft auf die Grünmitte zu zielen, wenn die Fahne freundlich steht. Und drittens: Bleib im Prozess, wenn es läuft. Coughlin hat nach eigener Serie nicht angefangen zu rechnen, sondern Schlag für Schlag weitergespielt – genau das Gegenteil von dem, was die meisten von uns nach drei Birdies in Folge tun, nämlich auf der nächsten Scorekarte schon das Ergebnis hochrechnen.

Wenn du an genau dieser Stellschraube drehen willst: Ein Ball mit Urethan-Schale, der bei kurzen Annäherungen schnell liegen bleibt, hilft dir mehr als jeder neue Driver. Der Lobbie PURE von Red Lobster Golfing ist genau dafür gebaut – und welcher Balltyp generell zu deinem Spiel passt, klärt unser Ratgeber Welcher Golfball passt zu mir?.

Fazit: Ein Rekord für die Ewigkeit – vielleicht

Neun Birdies in Serie zum Rundenstart, 26 Schläge für neun Löcher: Lauren Coughlin hat am 26. September 2026 eine Marke gesetzt, an der sich künftig jede heiße Serie auf der LPGA Tour messen lassen muss. Dass am Ende Yuna Nishimura mit ihrem Start-Ziel-Sieg den Pokal stemmte, macht die Geschichte nur runder: In Arkansas gab es an einem Wochenende gleich zwei Karriere-Momente zu bestaunen. Golfherz, was willst du mehr?

Latest Stories

This section doesn’t currently include any content. Add content to this section using the sidebar.