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Kaum ist der Jubel von Wentworth verklungen, geht es auf der DP World Tour direkt weiter mit dem nächsten Klassiker: Vom 24. bis 27. September 2026 steigt die FedEx Open de France – und zwar wieder dort, wo sie hingehört: auf dem Albatros-Kurs von Le Golf National bei Paris. Mit Tommy Fleetwood, Matt Fitzpatrick, Viktor Hovland und Ludvig Åberg ist das Feld gespickt mit Weltklasse, und auch vier deutsche Spieler greifen an. Hier kommt deine Vorschau auf das älteste nationale Open Kontinentaleuropas.

Zurück auf dem Albatros – der Ryder-Cup-Bühne von 2018

2025 musste die Open de France wegen der Bauarbeiten an der Metro-Erweiterung des Grand Paris Express nach Saint-Nom-la-Bretèche ausweichen. Jetzt kehrt das Turnier auf den frisch renovierten Albatros-Kurs von Le Golf National in Guyancourt zurück. Golf-Fans kennen die Anlage vor allem als Schauplatz des Ryder Cups 2018, als Europa die USA mit 17,5:10,5 abfertigte, und als Bühne der olympischen Golfwettbewerbe von Paris 2024. Der Albatros ist zugleich einer der anspruchsvollsten Stadionkurse Europas: enge Fairways, dichtes Rough und Wasser, wohin das Auge reicht. Wer hier gewinnen will, braucht Präzision statt brachialer Länge. Genau deshalb produziert Le Golf National seit Jahren so packende Finals.

Das Feld: sechs Top-50-Spieler und ein Heimkehrer

Laut Golf News Net umfasst das Feld 144 Spieler, dotiert ist das Turnier mit 3,75 Millionen US-Dollar. Sechs Spieler aus den Top 50 der Weltrangliste sind dabei, angeführt von Matt Fitzpatrick (Weltranglisten-Position 4), Tommy Fleetwood (8), Viktor Hovland (12), Ludvig Åberg (16) und Ryan Gerard (21). Besonders auf Fleetwood werden viele Augen gerichtet sein: Der Engländer war beim Ryder Cup 2018 auf diesem Platz einer der großen Helden Europas und verbindet mit Le Golf National fast nur gute Erinnerungen. Alle Details zum Turnier findest du auf der offiziellen Turnierseite der DP World Tour.

Vier Deutsche im Feld – und es geht um viel

Aus deutscher Sicht sind laut Golf News Net vier Spieler am Start: Marcel Siem, Freddy Schott, Thomas Rosenmüller und Nicolai von Dellingshausen. Für das Quartett geht es in den kommenden Wochen um mehr als Preisgeld – im Saisonendspurt der DP World Tour zählt jeder Punkt für die Jahreswertung und die damit verbundenen Spielrechte. Freddy Schott reist mit Rückenwind an: Bei der BMW PGA Championship in Wentworth spielte er sich am 20. September 2026 mit einer 67er-Schlussrunde noch auf den geteilten 27. Platz. Siem und Rosenmüller wollen nach verpassten Cuts in Wentworth zurückschlagen, von Dellingshausen nach einem schwachen Finalwochenende die Form stabilisieren. Ein gutes Ergebnis in Paris kann in dieser Saisonphase den Unterschied zwischen Zittern und Planungssicherheit machen.

Darum lohnt sich das Einschalten

Le Golf National ist einer der wenigen Kurse im Turnierkalender, auf dem am Sonntag praktisch jedes Ergebnis möglich ist. Die Schlusslöcher 15 bis 18 mit ihren Wasserhängen gehören zum Spannendsten, was der europäische Golfsport zu bieten hat – wer hier mit einem Schlag Vorsprung abschlägt, hat noch gar nichts gewonnen. Dazu kommt die Fallhöhe der Geschichten: Fleetwoods Ryder-Cup-Nostalgie, die Top-Stars im Formcheck vor dem Saisonfinale und vier Deutsche, die um ihre Zukunft auf der Tour spielen. Auch die jüngere Turniergeschichte spricht für Spannung: Bei der Ausgabe 2025 in Saint-Nom-la-Bretèche setzte sich mit Michael Kim ein PGA-Tour-Spieler gegen ein Feld durch, in dem unter anderem Brooks Koepka vorne mitmischte – die Open de France ist längst wieder ein Turnier, für das die Stars gerne über den Atlantik fliegen. Mehr Drehbuch braucht ein Golfwochenende eigentlich nicht.

Was du dir von Le Golf National abschauen kannst

Der Albatros-Kurs bestraft gnadenlos, was auch auf deiner Heimrunde Schläge kostet: den übermütigen Angriff aufs wasserbewachte Grün. Die Profis spielen hier konsequent auf ihre Wohlfühldistanzen und nehmen das Bogey in Kauf, bevor sie das Doppel riskieren. Für dich heißt das: Kenne deine ehrlichen Schlagweiten und triff deine Entscheidung am Abschlag, nicht erst über dem Ball. Und wenn am Wasser doch mal ein Ball draufgeht, tut das mit dem richtigen Material weniger weh – in unserer Golfball-Kollektion findest du Bälle, die Performance liefern, ohne dass du bei jedem Wasserhindernis nervös wirst. Ein paar Bambus-Tees für den standesgemäßen Abschlag gibt es auch gleich dazu.

Fazit: Paris ist eine Reise wert

Die FedEx Open de France 2026 hat alles, was ein großes Golfwochenende braucht: einen legendären Kurs, der nach Renovierung und Ryder-Cup-Erinnerungen glänzt, ein Weltklasse-Feld mit Fleetwood, Fitzpatrick, Hovland und Åberg – und vier Deutsche, für die es um richtig viel geht. Vom 24. bis 27. September 2026 lohnt sich der Blick nach Guyancourt also gleich doppelt: oben auf dem Leaderboard kämpfen die Stars um einen der prestigeträchtigsten Titel des europäischen Kalenders, dahinter geht es für viele Spieler um die sportliche Existenz auf der Tour. Wir drücken Schott, Siem, Rosenmüller und von Dellingshausen die Daumen – und würden uns kein bisschen beschweren, wenn am Sonntagabend mal wieder ein deutscher Name ganz weit oben auf dem Leaderboard steht. Paris war schließlich schon immer eine Reise wert – mit Golfschlägern im Gepäck erst recht.

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