Über uns
„Das Schlimmste, was mir passieren konnte: ein paar Tausend Bälle in meinem Altbau-Keller in Frankfurt. Bei meinem Spielniveau hätte das genug gewesen, um die nächsten Saisons sorgenfrei durchzuspielen." — Patrick Honeck, Gründer
Hi, ich bin Patrick
Ich bin der Mensch hinter Red Lobster Golfing — und ich bin der einzige Mensch hinter Red Lobster Golfing. Keine Agentur, kein Team, kein Tour-Pro im Hintergrund. Hauptberuflich arbeite ich in der internationalen Logistik. Abends und am Wochenende baue ich an Lobbie weiter.
Heimatclub: Golfclub Neuhof in Dreieich. Handicap: 28,9 — also genau die Zielgruppe, für die ich diese Bälle eigentlich gemacht habe. Nicht der Tour-Pro mit dem perfekten Schwung. Sondern der Golfer, der gerne besser werden will und sich fragt, warum ein Dutzend ordentliche Bälle so viel kosten muss wie ein Greenfee.
Wie alles anfing
Sommer 2022, Algarve. Mit drei Kumpels eine Woche in Portugal — und statt nur am Pool zu liegen haben wir uns die Platzreife im Pinecliffs Golf Resort geholt. Vier Tage, einer der schönsten Plätze Portugals, alle vier mit Lizenz nach Hause. Soweit der Plan.
Ich kam mit einem Problem zurück. Nur konnte ich es noch nicht benennen.
Wer in Deutschland mit dem Golfen anfängt, läuft als Erstes durch den Ball-Dschungel: Lake Balls für 20 €. Wilson Ultra für 30 €. TaylorMade TP5x für 50 €. Titleist Pro V1 für 70 €. Und keine Marke, kein Pro-Shop, keine YouTube-Review beantwortet dir die eine Frage, die wirklich zählt: Was passt zu meinem Spiel — und warum kostet das Premium-Produkt mehr als das Vierfache vom Einstieg?
Diese Frage hat mich Wochen nach der Platzreife nicht losgelassen. Bis ich irgendwann den Gedanken hatte, den die meisten verwerfen, bevor sie ihn zu Ende denken:
„Eigentlich kann ich auch selbst Bälle machen lassen. Das Schlimmste was passiert: Ich habe ein paar Tausend Bälle im Keller. So schlecht spiele ich nicht — ich werde sie früher oder später brauchen."
Sechs Monate später lagerten die ersten Lobbies tatsächlich in meinem Altbau-Keller. Das Esszimmer wurde Fulfillment-Station. Im März 2024 ging die Lobbie PURE live. Im Oktober 2025 kam die Lobbie BOLD dazu — diesmal mit eigenem UV-Drucker im Haus, weil ich Lust hatte, irgendwann auch individuelle Editionen zu machen.
Warum „Red Lobster"
Den Namen habe ich in einem zweiten Portugal-Urlaub gesucht. Ferienhaus an der Algarve, Wände voll Flipcharts, ChatGPT zum Brainstormen — kam viel raus, aber kein Treffer. Nach zwei Wochen stand alles. Außer der Name.
Im Rückflug nach Frankfurt sitze ich also mit einer Shortlist von sieben Namen am Laptop. Eine Stunde Hin und Her, keine Entscheidung. Ich schaue aus dem Fenster aufs Meer — und dann steht der Name plötzlich da:
Red Lobster Golfing.
Ich drehe mich zu meiner Frau auf dem Nebensitz: „Was spricht eigentlich dagegen?" Antwort: „Nur die US-Restaurantkette." Sonst nichts.
Hummer war historisch Arbeiterkost, bis er zum Luxus wurde — und ist heute beides. Premium-Qualität, die nicht unerschwinglich ist. Genau das ist der Punkt der Marke. Plus: ein Hummer macht ein deutlich besseres Maskottchen als das nächste typografische Tech-Logo.
So entstand Lobbie — der rote Hummer mit Schläger in der Schere, der auf jedem Karton, jedem Ball und jedem Samtsäckchen sitzt.
Was ich anders mache
Verpackung als Brand-Asset. Standard-Golfbälle kommen in einem quadratischen Karton mit vier 3er-Sleeves. Die Lobbies kommen in einem Zylinder mit schwarzem Samtsäckchen für alle 12 Bälle. Das Säckchen bleibt im Bag und sortiert die Bälle. Der Zylinder ist geschenkfähig out-of-the-box. Kein Karton-Wirrwarr, kein Plastik-Schock.
Maskottchen statt Tech-Logo. Titleist, Callaway, TaylorMade, Srixon, Bridgestone — alle setzen auf technisch-typografische Logos. Sehr funktional, sehr austauschbar. Ich wollte emotionaler, wiedererkennbarer, weniger steril. Deshalb Lobbie.
Ehrlich, was die Produktion angeht. Die Bälle werden in Asien produziert. In Werken, die nach meinem Wissen auch für etablierte Premium-Marken arbeiten. Ich behaupte aber nicht öffentlich, dass es genau die gleichen sind — dafür habe ich keine schriftliche Bestätigung der Lieferanten. Ein Versprechen, das ich nicht halten kann, mache ich lieber gar nicht.
Mit dem Schlagroboter getestet. Vor dem Marktstart habe ich die Lobbie PURE beim Institut SGS Fresenius auf dem Schlagroboter gegen den Titleist Pro V1 und den Callaway Chrome Soft antreten lassen. Distanz, Flugbahnabweichung, verschiedene Schwunggeschwindigkeiten. Die Werte sind sehr nah an beiden Marktführern — in einzelnen Kategorien sogar besser als der Chrome Soft. Die kompletten Testdaten findest du auf der Produktseite.
Direct-to-Consumer, aber unaufgeregt. Ich verkaufe primär über meinen eigenen Shop — das spart Wholesale-Margen, die andere Marken an Zwischenhändler abgeben. Aber ich mache daraus keine Kampagne. Die Lobbies gibt's auch bei Flight In Alzenau (Indoor-Golf-Arena, Bayern). Solche Partnerschaften, wo wir individuell gestalten können, sind mir wichtiger als Reichweite um jeden Preis.
Was ich nicht versuche
- Kein Tour-Pro-Sponsor zu sein. McIlroy, DeChambeau, Schauffele werden auch in Zukunft keine Lobbies spielen. Mein Marketing-Budget reicht für eine Range-Session, nicht für ein Caddy-Bag.
- Kein Massenproduzent zu sein. Meine Abnahmemengen erlauben keine Schwemme — und das ist okay.
- Keinen Hipster-Disruptor zu spielen. Ich attackiere niemanden. Titleist, Callaway, TaylorMade, Srixon und Bridgestone haben über Jahrzehnte Tech entwickelt, die ihren Preis rechtfertigt. Sponsoring kostet Geld. Voller Respekt für das, was diese Marken aufgebaut haben.
Ich will einfach die zusätzliche Option sein. Für Golfer, die Tour-Performance wollen, ohne den Tour-Aufschlag mitzufinanzieren. Mehr Player im Markt = bessere Auswahl für alle.
Mit wem ich unterwegs bin
Im März 2025 hatte ich an einem Sonntag plötzlich Bestellungen aus den USA. Drei Tage habe ich gebraucht, um die Quelle zu finden — am Ende hat mir der erste US-Käufer den Link geschickt: Der Golfball Addict hatte die Lobbie PURE in seinem internationalen Test auf Platz 13 von 100 gerankt. Das war ein guter Moment.
Sonst läuft Red Lobster Golfing über Mund-zu-Mund und über drei aktive Partnerschaften mit Creators aus der DACH-Golf-Szene:
Plus immer wieder Sponsorings einzelner Vereinsturniere im Rhein-Main-Gebiet und in Franken.
Probier die Lobbies aus
Wenn du bis hier gelesen hast, ist die einzig sinnvolle nächste Aktion eigentlich klar: einmal selbst spielen. Dafür gibt's das Testpaket — 3 Lobbie PURE im Samtsäckchen, 9,50 € inklusive Versand. Niedriges Risiko, ehrliches Feedback.
Wo ich hin will
Ich hätte gerne irgendwann einen festen Stamm an Partner-Clubs, mit denen wir eigene Editionen bauen — Verpackung, Druck, Branding. Lobbie als Maskottchen einer Mannschaft, einer Tour, einer Community. Daneben das B2C-Geschäft, irgendwann sauber automatisiert, damit Fulfillment nicht mehr im Esszimmer stattfindet.
USGA- und R&A-Zertifizierung kommt, sobald sich die Skalierung dafür rechnet. Die Bälle sind heute schon so gebaut, dass sie sofort durchgehen würden.
Was ich ausdrücklich nicht vorhabe: der „Snocks des Golfs" zu werden. Ich will die Marke sein, die DACH-Golfer kennen, weil sie ehrlich ist — nicht weil sie das größte Werbebudget hat.
Häufige Fragen
Sind Lobbies auf Turnier-Niveau?
Die Bälle sind konstruiert nach Spezifikationen, die USGA- und R&A-zertifiziert werden würden. Aktuell sind sie nicht offiziell zertifiziert — die Zertifizierung rechnet sich erst ab einer größeren Stückzahl. Praktisch heißt das: auf einem offiziellen DGV-Turnier wirst du derzeit disqualifiziert. Für Privatrunden, Vereinsturniere ohne DGV-Wertung und das Training sind die Lobbies uneingeschränkt spielbar.
Warum sind eure Bälle günstiger als Titleist?
Drei Gründe: Ich habe keinen Tour-Pro zu bezahlen. Ich verkaufe direkt — keine Wholesale-Margen. Mein Marketing-Budget ist überschaubar — Wachstum kommt über Mundpropaganda und ehrliche Reviews. Das drückt den Verkaufspreis bei gleicher Produktqualität deutlich nach unten.
Wo kann ich die Bälle testen?
Im klassischen Einzelhandel führe ich die Lobbies nicht. Stattdessen gibt es das Lobbie PURE Testpaket für 9,50 € inklusive Versand — 3 Bälle im Samtsäckchen. Genug, um den Ball auf der Range und in einer Runde zu spielen. Im Indoor-Setup kannst du sie auch bei Flight In Alzenau (Bayern) spielen.
Was passiert, wenn dir die Bälle nicht gefallen?
Erstens: schreib mir, was nicht passt — ich lese jede Mail persönlich, und ehrliches Feedback macht den nächsten Ball besser. Zweitens: 14 Tage Widerrufsrecht gilt selbstverständlich, du sendest zurück und bekommst den vollen Kaufpreis erstattet. Benutzte Bälle kann ich aus Hygienegründen nicht zurücknehmen.
„Bei den großen Marken kostet ein Dutzend so viel wie ein Greenfee. Bei uns ist es umgekehrt." — Patrick Honeck
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